Zuckerguss & Kerzenschein …

… ist der Name einer Weihnachtsanthologie, an der ich mich mit einer kleinen Geschichte beteiligt habe.

Zuckerguss & Kerzenschein

Unter dem Projektnamen 24 für Weihnachten haben sich 24 Autorinnen und Autoren zusammengetan und eine facettenreiche Geschichtensammlung rund um die schönste Zeit des Jahres erschaffen. Von heiter bis ernst, von romantisch bis nachdenklich, ist sicher für jeden Lesegeschmack etwas dabei. Die Kurzgeschichten spielen rund um das Weihnachtsfest und sind damit ein idealer Weihnachtskalender inklusive Bonusgeschichte für die Feiertage.
Der gesamte Erlös wird an die Laufener Tafel gespendet.

Die E-Book-Version gibt es bei Amazon. Die Taschenbuch-Ausgabe ist in jeder Buchhandlung erhältlich bzw. bestellbar: ISBN: 978-3743102378

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Nikolausmorgen

Heute bin ich ein wenig wehmütig. Ich denke zwanzig Jahre zurück an die Zeit, als meine drei Kinder klein waren und schon seit Tagen darauf hin gefiebert hatten, ob der Nikolaus sie wohl auch dieses Jahr nicht vergessen hatte.
Hatte er natürlich nicht!
Gerade erinnere ich mich, wie viel Energie ich in diesen vielen Jahren darauf verwendet hatte, den Zauber der Weihnachtswunder für sie lebendig zu halten, damit sie möglichst lange daran glaubten.
In den Nikolaussäcken befanden sich dann natürlich auch nur Dinge, die nicht meine Handschrift trugen: die typischen dunkelroten Äpfel, gekaufte Lebkuchen und Spekulatius, ein bisschen Schokolade und Mandarinen, die – wie auch die Nüsse und Mandeln – noch größer und schöner waren, als die, die wir sonst im Haus hatten.
Um das alles zu besorgen, war ich extra in den Nachbarort gefahren.
Geschenke im üblichen Sinn gab es keine. Der Nikolaus bringt – das weiß man doch! – Äpfel, Nüss‘ und Mandelkern‘Höchstens ein Weihnachts-Büchlein von Ida Bohatta steckte mal in den Säcken drin, aber auch nur selten.
Meine Kinder waren überglücklich, dass der Nikolaus auch an sie gedacht hatte und sie freuten sich auch über die Nüsse und Mandarinen, die sie in ihren Stiefeln fanden oder die er irgendwo im Haus verloren hatte. Und über ihre selbstgebackenen Plätzchen, die er zur Stärkung – gemeinsam mit seinen himmlischen Helfern – verzehrt hatte.
Und manchmal konnte man auf dem Teller sogar ein wenig Goldstaub glitzern sehen, der wahrscheinlich von einem der Engelsflügel stammte …
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I proudly present …

… den 4. Band der CARDINGTON-MANOR-Reihe: Sommerstürme.

Nur kurze Zeit zum Einführungspreis von €0,99. Später €2,99.

Auch für KindleUnlimited-Leser.

Sommerstürme (CARDINGTON MANOR 4)

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Und darum geht es:

Heftige Stürme wüten über East Sussex. Auch die Beziehungen auf Cardington Manor sind in dieser Zeit stürmischen Zerreißproben ausgesetzt.
Die gute Roberta wird von schweren Geheimnissen geplagt. Auf ihre alten Tage bahnen sich Ereignisse an, die ihre Existenz erneut komplett über den Haufen werfen und tief greifende Veränderungen für sie bedeuten. Soll sie sich überhaupt auf diese einlassen? Und was würde ihre neue Familie dazu sagen, der sie so vieles zu verdanken hat?
Michael ist mit seinem Leben unzufrieden und Samantha muss sich einmal mehr fragen, ob es vielleicht doch ein Fehler war, einen Mann zu heiraten, den sie kaum kannte.
Zu allem Überfluss ist sie durch ihren Kummer sehr empfänglich für die Annäherungen des äußerst attraktiven Timothy Browning, der ihr noch immer keine Ruhe lässt. Nicht zum ersten Mal kommt er ihr gefährlich nah, und Michael spielt seinem Rivalen dabei sogar noch in die Hände.
Kann Samantha diese Krise nutzen, um über sich hinauszuwachsen, oder steht sie womöglich zum zweiten Mal vor den Trümmern einer Ehe?
In CARDINGTON MANOR Sommerstürme erwartet Sie ein Wiedersehen mit alten Bekannten und neuen Herausforderungen.

In Kürze auch als Taschenbuch erhältlich – in allen Buchhandlungen.

Und zur Feier des Tages gibt es den 3. Band Schatten der Vergangenheit GRATIS als E-Book.

Schatten der Vergangenheit (CARDINGTON MANOR 3)

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Häppchen?

Auf Facebook steigt ab heute die große CARDINGTON-MANOR-Party 2016 anlässlich der Veröffentlichung meines 4. Romans Sommerstürme.

Feiere mit mir und lade auch gerne deine Freunde dazu ein!   …

Während wir gemeinsam warten, bis mein neues „Buchbaby“ das Licht von Amazon erblickt,  serviere ich Euch dort ein paar Häppchen, um Euch ein wenig die Wartezeit zu versüßen.

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Und zur Feier des Tages gibt es den 3. Band Schatten der Vergangenheit GRATIS als E-Book.

Schatten der Vergangenheit (CARDINGTON MANOR 3)

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Bis gleich! 🙂

Think positive! ODER Muss das sein?

Ja, ich bin ein positiver Mensch. Es entspricht meiner persönlichen Erfahrung, dass sich eine positive Grundeinstellung in angenehmer Weise auf mein Leben auswirkt.
Schon vor langer Zeit habe ich mir deshalb angewöhnt, mich bereits morgens im Bett mit schönen Gedanken auf den kommenden Tag einzustimmen. Ich bin dann voller Wertschätzung und Dankbarkeit für alles in meinem Leben.
Danach entwirre ich mich aus den wohligen Umarmungen meines Mannes und meiner Bettdecke und stehe auf.
Am Fuß der Treppe empfängt mich freudig der weltbeste Hund. Der andere weltbeste Hund liegt meistens noch dösend in seinem Korb, gibt aber schon Grunzlaute von sich.
Ich begrüße beide, danach gehe ich in die Küche. Dort mache ich als erstes Klassikradio an, morgens mein liebster Sender.
Ich schalte den Herd ein, auf dem ich am Vorabend das Porridge vorbereitet habe, und bringe die Kaffeemaschine dazu aufzuheizen.
Dann richte ich die Tasche für meinen Mann, rühre immer wieder das Porridge um, fülle die Näpfe für die Hunde.
Nebenbei höre ich Radio. Ich ertrage dann auch meist tapfer die Werbung.
Das Leben ist schön.

Nach diesen intimen Einblicken in meine alltägliche Morgenroutine könnte ich mich jetzt eigentlich verabschieden und meine geneigten Leser in ihren Tag entlassen, doch es gibt noch etwas zu erzählen.
Denn gestern erstarrte ich.
Kurz vor halb acht zerhackte plötzlich folgende Frage mein wunderbares Lebensgefühl,  und es half auch nicht, dass die Sprecherin eine Frau des Typs mütterliche Freundin war:

»Sie haben einen künstlichen Darmausgang oder sind von Inkontinenz betroffen?«

Wie bitte? Ich war sicher, dass ich mich verhört haben musste.
Der Sender – mein Lieblingssender seit 25 Jahren! – lässt doch nicht zu, dass seinen Hörern so eine Frage gestellt wird! Ich lachte.
Doch.
Er lässt das offenbar doch zu, wie in diesem Werbespot weiterhin zu hören war.

Bei allem Verständnis dafür, dass es kranke, benachteiligte, gebrechliche Menschen gibt, die wirklich zu bedauern sind …
Muss man deshalb alle Menschen so ansprechen als wären sie krank, benachteiligt und gebrechlich?
Muss man diese bedrohlichen, unschönen Gedanken schon sein Leben lang denken bzw. eingetrichtert bekommen?
Und muss man sich von dieser düsteren Lebensaussicht begleiten lassen wie von einem schwingenden Damoklesschwert, so, als wäre das für jedermann unausweichlich?
Falls, ja, falls diese Zustände auf einen zukommen, ist es dann nicht früh genug, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen?

Und bei allem Verständnis für einen privaten Radiosender, der auf Werbeeinnahmen angewiesen ist, und eigentlich ein entspanntes, positives Lebensgefühl vermitteln möchte …
Hat ein Sender aus o.g. Gründen keinen Einfluss darauf, was er seinen Hörern schon zum Frühstück serviert?
Ich finde er hat dafür sogar Verantwortung.

Natürlich weiß ich, dass auch das Vorabendprogramm im Fernsehen angefüllt ist mit sog. »Best-Ager-Werbung«, weshalb ich um diese Zeit niemals fernsehe, aber das macht die Sache auch nicht besser.

Bin ich zu sensibel für diese Welt? Wahrscheinlich, aber das halte ich für mein größtes Kapital in einer immer unsensibler und tabuloser werdenden Gesellschaft.

Bleibt positiv und lasst Euch durch nichts hinunterziehen!

Sybille, die seit gestern einen anderen Sender hört. Leider.

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Dieser Satz ist von Mark Twain. 🙂

Coming soon …

Noch dieses Jahr erscheint der 4. Band meiner CARDINGTON-MANOR-Reihe.

Er trägt den Titel Sommerstürme.

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Auch in dieser Geschichte geht es um Liebe, Lust, Intrigen, Leidenschaft, Verrat und Lebenslügen.

Als  winzigen Vorgeschmack gibt es den allerersten Anfang  als Leseprobe (weder lektoriert noch korrigiert)

1

Jenseits der verschwommenen Glasscheiben brach sich das Blau dieses Morgens. Ein Frühsommersturm jagte dicke hellgraue Wolken über den Himmel und zerfetzte sie am Ende in diffuse Schleier. Der Wind rüttelte hartnäckig an den durchsichtigen Wänden der Orangerie. Er ließ das altehrwürdige, filigrane Bauwerk immer wieder aufs Neue erbeben. Wie von Geisterhand berührt, bewegten sich dadurch auch die langen Vorhänge mit einem schleifenden Geräusch über den Steinboden.
Samantha war versunken in die Geborgenheit ihrer Frühstückszeremonie.
So liebte sie den Morgen: reichlich Darjeeling und dazu Toast mit gesalzener Butter. Die letzte Scheibe zusätzlich gekrönt mit einem Löffel von Roses hausgemachtem Brombeergelee. Und dazu noch Michael, der die interessantesten Berichte aus der Zeitung mit ihr teilte.
Sie biss in ein Stück Röstbrot und lauschte dabei den Worten ihres Mannes.
Dann zuckte sie plötzlich zusammen. Hatte sie richtig gehört?
Das kann doch gar nicht sein!
»Lies das bitte noch einmal vor!«, bat sie Michael, der ihr gegenüber am Frühstückstisch saß und den Gesellschaftsteil der Times bereits wieder umgeblättert hatte. »Aber bitte den ganzen Artikel!«
Während er laut mit der Papierfülle raschelte, suchte er umständlich die Stelle, der er selbst wenig Bedeutung beigemessen hatte.
»Ach, hier«, sagte er nach einer kleinen Weile, die Samantha wie eine Ewigkeit vorgekommen war. …

 

Seid also gespannt! 😉

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Gratis-Aktion im Herbst!

Eine Tasse Tee, eine Wolldecke und ein gutes Buch …
Tauch ein in die Welt von Cardington Manor und genieß den Herbst von seiner schönsten Seite!
Hier kann wirklich jeder zugreifen: Man muss den ersten Band nicht gelesen haben, um in die Geschichte hineinzufinden.

Pssst … weitersagen und teilen! 😉
(Dieses Angebot gilt nur für die Kindle-E-Book-Version und nur für kurze Zeit)

https://www.amazon.de/Schlangen-Paradies-CARDINGTON-MANOR-Sybille-ebook/dp/B00YMMCBFO/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1475395847&sr=8-5&keywords=sybille+kolar

 

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Frau P. und ich

Rosamunde Pilcher feiert heute ihren 92. Geburtstag.
Sie gehört zu den Schriftstellerinnen, über die oft abfällig gesprochen wird, obwohl niemand ihre Werke gelesen haben will.
Das mag daran liegen, dass sie nur Trivialliteratur – also schöne Literatur – schreibt, was schon per se zur Abwertung führt, ja, führen muss!
Obwohl die Themen Liebe und Freundschaft eigentlich im Leben jedes Menschen wichtig sind, wenn nicht sogar existenziell.
Und obwohl (oder weil?) ihre Romane eher das Herz als den Verstand berühren, und den Leser mit einem guten Gefühl zurücklassen, gehört sie zu den Erfolgreichsten der Welt.

Da meine CARDINGTON-MANOR-Reihe im selben Genre angesiedelt ist, wird mir nun vermutlich niemand glauben, dass ich tatsächlich noch nichts von Frau P. gelesen habe. Es hat sich bis jetzt einfach nicht ergeben.
Aber ich habe einige ihrer Verfilmungen gesehen. Meistens dann, wenn mir der Tatort am Sonntagabend nicht zugesagt hat. 🙂

Frau P. und ich haben trotzdem irgendwie eine seltsame Verbindung miteinander, bzw. ich zu ihr:
Der Arbeitstitel von Lady Cardington und ihr Gärtner hieß ursprünglich: Das Haus auf dem Hügel.
Genau so lange, bis eine Bekannte mich darauf aufmerksam machte, dass ein Kapitel in einem Roman von Frau P. so heißt.
Das schönste Gästezimmer auf Cardington Manor hieß ursprünglich der blaue Salon.
Bis genau jene Bekannte mich wieder darauf aufmerksam machte, dass …
Jetzt ist es ganz in Rot gehalten und trägt den Namen das Boudoir.
Dieses Jahr änderte ich den Serientitel meiner Romanreihe von Lady Cardington und … in CARDINGTON MANOR …, und aus dem zweiten Band Lady Cardington und die Schlange im Paradies wurde CARDINGTON MANOR Schlangen im Paradies.
Was soll ich sagen … vor ein paar Wochen – wir waren gerade im Urlaub – zeigte mir mein Mann das Fernsehprogramm: Am Abend sollte ein Pilcher-Film gezeigt werden mit dem Titel Schlangen im Paradies

Ich werde jetzt doch endlich mal etwas von ihr lesen. Falls jemand seine Pilcher-Romane loswerden möchte …

Happy Birthday, Mrs Pilcher!

P.S.: Sie hatte ihren Durchbruch übrigens erst mit 63 Jahren! Das lässt mich hoffen … 🙂