Die Energie des Wandels ODER Krise als Chance

Nachts kommen mir immer die besten Gedanken. Ich weiß nicht, ob sie neu sind.       Mich jedenfalls haben diese Zusammenhänge gerade mit einer solchen Wucht getroffen, dass ich – anstatt in meinem warmen Bett zu liegen – an meinem Schreibtisch sitze und sie festhalten muss.

Die Flüchtlingskrise betrifft die ganze Welt und ihre Auswirkungen werden wohl für immer spürbar sein. Millionen Menschen sind in großer Not. Einige Nationen helfen, andere halten sich bedeckt oder sehen gar weg. Wieder andere reagieren mit Gewalt.

Wenn jemand in Not geraten ist, muss er sich selbst daraus befreien.                                           Ist die Not zu groß oder gar eine Lebensbedrohung, braucht er manchmal schützende Arme, die ihn auffangen.

Deutschland hilft an vorderster Front und ich bin stolz auf mein Land.                              Zum ersten Mal – sieht man mal von Erfolgen beim Fußball ab. 

Bei der Amtsübernahme von Barack Obama war die ganze Welt – ich erinnere mich noch gut – in einer Art Liebestaumel. Jeder spürte die positive Energie des Erfolgs, die seine Parole „Yes, we can!“ damals mit sich brachte.                                                                           Wandel war spürbar geworden.                                                                                                                        (Wie viele seiner Wahlversprechen er bis heute hat erfüllen können oder wann ihm sein Glaube daran abhanden gekommen ist, sei dahingestellt.)

„If you can dream it, you can do it“ ist einer meiner Lieblingssätze.                                                 Am Anfang JEDES Erfolgs steht also ein positiver Gedanke.

Von Angela Merkel – man kann über sie als Politikerin denken, was man möchte – hört man zur Bewältigung der Flüchtlingskrise immer nur: „Wir schaffen das!“                          Ich finde, ihre Parole verdient die gleiche Begeisterung wie die von Herrn Obama. Mit ihrem steten Lächeln ist sie – allen Anfeindungen zum Trotz – bereit, diesen unzähligen Bedauernswerten ihre Hand zu reichen und ihnen Obdach zu gewähren. Dabei setzt sie sich so vielen Angriffen aus, dass man ihr schlecht unterstellen kann, dass sie sich so verhält, um sich bei der nächsten Kandidatur Wählerstimmen zu sichern.

Das ist angewandte Liebe.

Frau Merkel macht der Welt vor, wie es geht.                                                                                        Vor ihr als MENSCH ziehe ich meinen Hut.                                                                             (Natürlich auch vor den vielen Helfern vor Ort!)

Aber diese Hilfsaktion bewirkt noch etwas anderes: Sie verhilft unserem Land zu einem neuen Ruf in der Welt. Deutschland wird plötzlich mit Menschlichkeit in Verbindung gebracht! Wir haben gerade die historische Chance, den ekelhaften, zähen Beigeschmack der Gräueltaten des 3. Reichs abzuschütteln, der seit Jahrzehnten an uns klebt wie Pech. Auch wenn kaum noch einer der Verantwortlichen am Leben ist – dieses widerwärtige Stück Geschichte ist noch immer sehr präsent in den Köpfen.              (Ich gehe hier absichtlich nicht auf die Verirrten ein, die sich diese Zustände auch noch zurückwünschen …)

Von Henry Ford stammt eines meiner Lieblingszitate:                                                                        „Egal ob du denkst, du schaffst es oder ob du denkst, du schaffst es nicht – du wirst immer rechtbehalten“.

So, liebe Freunde, es ist 4:16 Uhr, und ich gehe jetzt wieder ins Bett. Gute Nacht!

Goldherz4

P.S.: Möge jeder, der sich jetzt über diesen Eintrag aufregt, seinesgleichen begegnen, falls er mal in Not gerät!

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