Wer klopfet an? ODER Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!

Jetzt ist er bald wieder vorbei, der besinnliche Advent, in Bayern auch „die staade (stille) Zeit“ genannt.
Was mich betrifft, so gibt es während des ganzen Jahres keinen einzigen Monat, in dem ich so viele Termine habe. Zusammenkünfte verschiedenster Art häufen sich zum Jahresende, als würden wir nach den Feiertagen in ein schwarzes Loch fallen, weil die Zeitrechnung dann aufhört.

In den letzten Wochen beobachte ich aber noch eine weitere Widersprüchlichkeit:
Es gibt Bewegungen in unserem Land, die dafür stehen, Kriegsflüchtlingen den Zugang in die Sicherheit zu verwehren. Menschen in Todesangst, die nur noch ihr nacktes Leben am Leib haben und – wenn sie Glück haben – ihre Familien bei sich.

Ich möchte daran erinnern, dass Josef und seine hochschwangere Maria auch Flüchtlinge waren, die niemand haben wollte. Die Geburt ihres Sohnes wird jedes Jahr frenetisch gefeiert und versetzt große Teile der Welt wochenlang in einen Ausnahmezustand.
Auch sind unsere Herzen in dieser Zeit offener und noch mehr als sonst sind wir empfänglich für rührselige Weihnachtsmärchen – im richtigen Leben oder auf dem Bildschirm.

Diese Situation – Flüchtlinge und Länder in Zugzwang – ist für niemanden toll, aber eigentlich ganz einfach:
Da sind Menschen in Not und brauchen Hilfe.
Wie würden wir uns fühlen an ihrer Stelle?

Mögen sich unser aller Herzen öffnen!

Eine gesegnete Weihnacht für alle Menschen!

Eure Sybille

Flüchtlinge

Weihnachtskrippe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s