Das Ende einer Symbiose

Wer erwachsene Kinder hat, die noch zuhause wohnen, weiß, wovon ich hier spreche:
Wie oft denkt man sich in Konfliktsituationen:
„Du wirst Dich noch wundern, wenn Du erst einmal Deinen eigenen Haushalt führst …“
Es tröstet doch ungemein, dass man trotz Gemecker eines schönen Tages rehabilitiert sein wird. Das große Kind muss halt noch viel lernen und das wird es irgendwann auch.

Wer aber glaubt, dass nur die Kinder nach ihrem Auszug aus dem Elternhaus etwas zu lernen haben, der irrt.
Ich mache gerade mehr und mehr eine Erfahrung, die einem Phantomschmerz gleicht. Konnte ich doch früher bei technischen Problemen mit Computer oder Handy einfach schnell mal in die obere Etage gehen und eines meiner Kinder, meistens meinen Sohn, fragen und bekam sofortige, bereitwillige Hilfestellung.

Mir war nicht klar, dass wir in einer Symbiose gelebt haben und dass die Kinder sehr wohl auch ihren Anteil daran hatten. Vielleicht weil sie mich an ihren Spezialgebieten, die sie sich so nebenbei angeeignet hatten, mit der ihnen eigenen Leichtigkeit haben teilhaben lassen.

Natürlich könnte ich sie auch heute noch um alles bitten oder fragen, aber das geht mir irgendwie gegen den Strich.
So wie mir meine Kinder heute berichten, wie sie ganz autark und selbstverständlich ihren Haushalt führen, so wachse ich Schritt für Schritt in die Dinge hinein, die mir nicht wirklich liegen. Und was soll ich sagen?! Es geht! Wusste ich vor anderthalb Jahren noch nicht, was ein Blog ist, bin ich heute dabei mich zu vernetzen.

Ich danke Euch, meine Kinder! ❤

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s